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Batterielader – Für alle Ansprüche gerüstet

Jedes unserer AC/DC-Netzgeräte bietet eine U/I-Kennlinie, wie es für die Ladung von Blei-Gel- und Li-Ion-Batterien erforderlich und ausreichend ist. Ab 600 Watt können unsere Geräte autonom oder auch in Systemen mit unterschiedlichen Batterie-Managementkarten eingesetzt werden.

Es werden unterschiedliche Batterietypen in den verschiedensten Anwendungen unterstützt, die von USV-Anlagen mit 300 VDC bis hin zu Lithium-Ionen-Batterieladegeräten für Flurfahrzeuge (max. 400VDC) mit Kapazitätstest reichen. Vier Relaisfunktionen können per Softwarekonfiguration flexibel an die Anwendung angepasst werden. Die Zusammenschaltung, Parallelisierung und Verwaltung von mehreren Geräten mit Gleichlaufüberwachung und Redundanzkontrolle wird unterstützt und kann überwacht und angezeigt werden.

Unser Produkte in dieser Kategorie:

Blockschaltplan Gesamtsystem mit Managementkarte MC2
Blockschaltplan Gesamtsystem mit Managementkarte MC1
Beispielhaftes Gesamtsystem
Beispielhaftes Gesamtsystem
Beispielhaftes Gesamtsystem offen
Beispielhaftes Gesamtsystem offen

Das Gesamtsystem

Als Netz- und Ladegerät für flexibel aufzubauende und modular erweiterbare Batteriesysteme mit Management oder für frei programmierbare "Stand alone"-Anwendungen wurde die Serie von 600 W bis 15 kW konzipiert. Dabei wurde das Hauptaugenmerk auf die schnelle und unkomplizierte Verdrahtung und Konfektion, Projektierung und Montage des Gesamtsystems gelegt. Für die Steuerleitungen wurden Federzugklemmen verwendet, für den Hauptstrom alles auf Schraubklemmen geführt. Shunts für Verbraucher und Batterie, frei programmierbare Relais, alles ist einfach auf Klemme geführt und kann über die Software seiner Bestimmung zugeführt werden. Für die Zwischenverbindungen von Modul zu Modul gibt es vorkonfektionierte Kabelsätze für den Hauptstromkreis, Steuerleitungen die von Modul zu Modul gesteckt werden und Temperaturfühler.

Die Leistungsmodule der Systemladegerätefamilie der B-Serie können im Stand-Alone-Betrieb durch einstellbare Strom- und Spannungsbegrenzung Batterien mit I-U-Kennlinie laden und für den Bereitschaftsparallelbetrieb eingesetzt werden. Für den Betrieb in komplexeren Gesamtsystemen ist jedes Leistungsmodul mit einem µController ausgerüstet, der eine Strom- und Spannungsprogrammierung über I²C- oder CAN-Bus ermöglicht und so auch alle relevanten internen Messdaten zur Verfügung stellt. Durch das neue Batteriemanagementkarte MC2 können 1-9 Leistungsmodule gesteuert, konfiguriert und überwacht werden.

Neben der Steuerung der Leistungsmodule erfasst MC2 alle relevanten Batteriedaten (Batteriespannung, Stromaufnahme, Symmetrie und Temperatur), misst die Isolation, steuert Melderelais, kommuniziert via CAN-Bus oder RS232 mit übergeordneten Steuermodulen oder Industrie-PCs und lässt sich alternativ auch per LC-Display und Dreh-Drückgeber bedienen und konfigurieren.

 

Ladegeräte

Die Batterieladegeräte der B1k Serie haben eine Temperaturnachführung und Schnittstellen für eine prozessorgesteuerte Systemüberwachung durch die Managementkarte MC2 mit Batterieüberwachung und Störungsmeldern. Frontseitig wird der Status des Gerätes mit bis zu drei LEDs angezeigt. Der rückseitige Anschluss der Ein- und Ausgänge kann über Anschlussplatinen erfolgen. Die Lademodule sind durch Entkoppeldioden redundant einsetzbar. Die Module können autark oder mit Systemüberwachung eingesetzt werden. Mit Systemüberwachung sind viele übergeordnete Kommunikationsmöglichkeiten offen, sowie einige redundante und den Gleichlauf betreffende Features möglich. 

 

Managementkarte MC2

Nach VDE 0105 Teil 1 sind Sicherheitstromversorgungen mit Gruppen- oder Zentralbatterie turnusmäßig täglich, wöchentlich und auch jährlich einer Überprüfung zu unterziehen. Viele dieser Routinen können über die MC2 abgewickelt werden, auch die Batteriekapazitätsmessung mit der Protokollierung im EEPROM der MC2, so dass nur geringe jährliche manuelle Wartungskosten entstehen. Eine Erneuerung der Batterien ist notwendig wenn die Nennbetriebsdauer um 2/3 unterschritten worden ist. Die Batterien sind außerhalb der Betriebszeit mit allen angeschlossenen Verbrauchern einmal jährlich zu entladen bis zur Entladeschlussspannung. Der Prüfzeitpunkt ist so zu wählen, dass die Batterien rechtzeitig zu Betriebsbeginn wieder zu 90% mit der für die Nennbetriebsdauer erforderlichen Strommenge geladen sind.

 

MC2 bietet alle für (Zentral-)Batteriesysteme essentiellen Bestandteile:

  • Batterieunter- und -überspannungsüberwachung
  • Batteriesymmetrieüberwachung
  • Batterietemperaturüberwachung
  • Isolationsüberwachung
  • Ereignisspeicher, Fehlerspeicher, Betriebsdauererfassung
  • Dreiphasige Netzspannungsüberwachung
  • Batteriekapazitätsberechnung und -überwachung
  • Vordefiniertete und frei programmierbare Ladekennlinien
  • Softwareupdates im Feld


Batteriekennlinien
Ohne die eingebaute Controller-Karte haben alle QUEL Lade-/Netzgeräte eine IU- Kennlinie, wie Sie für die schonende Ladung von Blei Gel Batterien notwendig sind. Wird im Ladegerät ein 16-Bit uC eingebaut, so wird das Lade/Netzgerät von außen über ein I2C-Bus-System steuer- und adressierbar. Dadurch sind mit der übergeordneten Managementkarte große Gesamtsysteme, als auch flexibel konfigurierbare Kundenlösungen möglich. Ferner kann die Software leicht an die unterschiedlichsten Batterietypen, wie Ni-Cd, und LiIon angepasst werden durch die Programmierbarkeit von U/I/t und f von (Temp).